Bericht-altes Land-Äpfel

Knackig frische Äpfel

Der Obstbau hat im Alten Land seit dem Mittelalter Tradition. Den größten Anteil daran haben Äpfel, wie sie auch von Familie Faby angebaut werden.

Über hundert Jahre ist es her, dass Peter Faby 1898 in Steinkirchen sein Unternehmen gründete. In der Tradition seiner Heimat baute er Äpfel, Birnen und Beeren an, setzte aber zugleich auf den Handel: Mit Schiff und Bahn verschickte er da- mals seine Früchte. Sein Sohn, sein Enkel und jetzt seine Urenkel sind in seine Fußstapfen getreten.

Heute leiten Jürgen (39) und Heiko (42) zusammen mit ihrem Vater Peter die Firma, die unter anderem die REWE Dortmund mit Äpfeln beliefert.

„Die deutschen Verbraucher möch- ten deutsche Ware kaufen, das zeigt sich immer stärker“, berichtet Jürgen Faby. Um diesen Wunsch nicht nur während der hiesigen Apfelernte erfüllen zu können, ist ständige Entwicklung notwendig. Entscheidend ist die Lagerung. Frisch vom Baum kommen die Äpfel in große Kühlhäuser, die zu- gleich auch ULO-Lager sind. ULO, das bedeutet: Ultra Low Oxygen. Der Sauerstoffgehalt der Luft wird hier auf 1,8 Prozent reduziert.

Das stoppt den Reifeprozess des Apfels, der auf diese Weise viele Monate lang bleibt, wie er gep ückt wurde. Dadurch haben wir die Möglichkeit unseren Kunden 12 Monate durchgängig deutsche Äp- fel in guter Qualität anzubieten. Sorten, die in Steinkirchen unter an- derem angebaut werden, sind Bos- koop, Holsteiner Cox, Braeburn, Gala, Elstar, Jonagored, Red Jona- prince, Junami und Wellant. Ganz neu kommen bald auch Rockit und SweeTango auf den Markt. Der eine ist fast so klein wie eine Aprikose, also ideal zum Snacken, der andere besonders früh reif – nämlich schon Anfang August. Für die kleinen Bürger unter uns können wir unsere leckeren Äpfel auch in attraktiven Verpackungen mit bekannten Kindermotiven verpacken. Sie nden diese in den folgenden Verpackungen: „BIENE MAJA – Nasch Äpfel“, Wickie – Starke Äpfel“ oder „Heidi – Geliebte Äpfel“.

„Saftig, fest und süß: Das sind die Eigenschaften, die beim Apfel der- zeit gefragt sind. Außerdem mögen die Deutschen am liebsten zweifar- bige Äpfel. Grüne haben deswegen nur einen kleinen Marktanteil“, weiß der Apfelexperte. Über die große Nachfrage nach deutscher Ware freut er sich und legt sie den Verbrauchern auch weiterhin ans Herz: „Dann wissen sie, dass sie ein sicheres Produkt haben und unter- stützen gleichzeitig die heimische Landwirtschaft.“

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