Was ist eigentlich… Streetfood?

Low Carb, Clean Eating, Streetfood. Auf einmal sind wir mit einer Reihe von Trends konfrontiert, die man gar nicht immer versteht. Eigentlich sollte essen doch einfach sein. Im Idealfall auch noch lecker, gesund und gesellig. Aber plötzlich scheint „Einmal Schnitzel-Pommes, bitte“ nicht mehr zu reichen. In loser Reihenfolge gehen wir mit unserer neuen Serie „Was ist eigentlich … ?“ aktuellen Trends rund ums Essen auf den Grund.

„Street Food“ oder „Streetfood“? Beide Schreibweisen sind erlaubt. So, wie beim Streetfood überhaupt sehr vieles erlaubt ist und die Eingrenzung schwer fällt. Ganz grob gesagt, geht es um Speisen, die auf der Straße verkauft und verzehrt werden. Das ist eigentlich nichts Neues. Currywurst, Döner und Pommes kennen wir schließlich schon lange, und auch belegte Brötchen gehören im Grunde in die Kategorie „Streetfood“.
Neu ist, dass auf einmal viele internationale Einflüsse das Angebot bunt und abwechslungsreich machen. In vielen armen Regionen Afrikas, Südamerikas und Asiens gehört Streetfood nämlich ganz normal zur täglichen Nahrung – aus dem einfachen Grund, dass viele Leute hier gar keine eigene Küche haben. Ein unkomplizierter Snack auf die Hand ist ihre warme Mahlzeit.

Neu ist auch, dass Kunden Streetfood nicht als preiswerte Notlösung, sondern als besonders angesagten Lifestyle betrachten. Es gibt kleine, individuelle Speisen von einem Stand oder Wagen („Foodtruck“), der morgen schon ganz woanders sein kann. Oder, falls er morgen noch da ist, hat sich vermutlich zumindest die Speisekarte geändert. Das passt zum Geist einer Gesellschaft, die sich täglich neu erfindet. Erwartet wird auch gehobene Qualität. Vielfach werden die kleinen Häppchen nämlich auch direkt an den Ständen aus frischen Zutaten zubereitet. Meist gehört auch eine Menge Gemüse dazu. Das ist natürlich besonders lecker! Die gute alte Currywurst hat es in diesem Vergleich dann doch eher schwer.

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