Eine wilde Delikatesse: Pfifferlinge

Der Pfifferling – Cantharellus cibarius – ist ein ausschließlich wild wachsender Edelpilz, den man auch als „Eierschwamm“ oder „Rehling“ kennt. Seine Saison beginnt vergleichsweise früh: Schon ab Ende Juni können sich Genießer auf die ersten Exemplare der goldgelben Pilze mit trichterförmigem Hut und welligem Rand freuen. Die Saison dauert bis in den Spätherbst. So bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, den ansehnlichen und appetitlichen Pilz mit seinem pfeffrig, kräftigen Pilzgeschmack vielfältig einzusetzen.

Pfifferlinge zählen zu den beliebtesten Speisepilzen in  Deutschland. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sich die Pilze ungefähr 1-2 Tage. Je frische man sie zubereitet, desto besser schmecken sie! Um Pfifferlinge von Tannennadeln und  Rückständen des Waldbodens zu befreien, reinigen Sie sie am besten vorsichtig mit einer Pilzbürste oder einem Stück Küchenpapier. Um ihr Aroma und ihre Festigkeit bestmöglich zu erhalten, sollte man sie nur, wenn es wirklich nötig ist, mit Wasser waschen. Dann gilt: möglichst kurz abspülen und anschließend leicht trocken tupfen. Danach genügt es, die Stielenden zu kappen und eventuell vorhandene feuchte Stellen zu entfernen. Jetzt ist der Pfifferling einsatzbereit!

Ob zu Fleisch- und Fischgerichten oder vegetarisch zubereitet als Suppe, gebraten zum Salat, zu Pasta, Reis, Kartoffeln oder Brot: Sein kräftig-würziger Geschmack verleiht schlichten und aufwändigen ein tolles Aroma! Probieren Sie unbedingt unser ganz unkompliziertes Rezept: Pfifferlingcremesuppe mit Semmelklösschen!

Herzliche Grüße

Ihre Brigitte Roos-Puscher
ärztlich geprüfte Gesundheitsberaterin
GGB

Pfifferlingcremesuppe mit Semmelklößchen

Zutaten:
(ca. 4 Portionen)
400 g Pfifferlinge
3 Kartoffeln, mehlig
kochend
1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
700 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
2 EL kaltgepresstes
Olivenöl
Vollmeersalz
Pfeffer a. d. Mühle
2 EL Petersilie, fein
gehackt
Für die Semmelklößchen:
350 g altbackene
Vollkornbrötchen oder
Brot in kleine Würfel
geschnitten
225 ml Wasser
225 ml Sahne
1 Zwiebel feingeschnitten
1 EL Butter
1-2 EL Vollkornmehl
Petersilie, fein gehackt
Majoran, fein gehackt
Vollmeersalz
Pfeffer a. d. Mühle
Muskat
Evtl. Vollkornsemmelbrösel

Zubereitung:

Pfifferlinge putzen. Zwiebel und Knoblauch schälen und grob hacken. Öl im Topf erhitzen und alles kurz anbraten.
Kartoffeln schrubben und mit Schale in grobe Würfel schneiden. Zu den Pilzen geben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen. Topf von der Herdplatte nehmen und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren, dabei die Sahne nach und nach hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für die Semmelklößchen Sahne und Wasser in einem Topf erhitzen, bis es fast kocht. Über die Brotwürfel gießen und zudeckt mehrere Stunden durchziehen lassen. Dabei immer wieder umrühren. Zwiebel in Butter glasig dünsten, abkühlen lassen, mit den Kräutern und dem Vollkornmehl zum Brotteig geben.
Alle Zutaten gut verkneten und kräftig mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. Ist die Masse zu trocken, Wasser nachgeben. Fester wird die Konsistenz mit Zugabe von Semmelbröseln. Mit feuchten Händen feste kleine Klößchen formen und in siedendem Salzwasser ca. 20 Minuten ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen. Zum Servieren die Klößchen in die Suppe legen und mit Petersilie bestreuen.

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