Was sind eigentlich… Superfoods?

Auf einmal reden alle davon: Superfoods. Das klingt irgendwie spektakulär und erinnert ein bisschen an Superman oder andere Superhelden.
Der Ausdruck „Superfoods“ bezeichnet Nahrungsmittel, die einzelne Nährstoffe in so hoher Menge enthalten, dass ihnen außergewöhnliche Kräfte zugeschrieben werden. Sozusagen Lebensmittel mit Superman-Qualitäten. Vermeintlichen Superman-Qualitäten, muss man sagen.

Heidelbeeren sollten sich demnach zum Beispiel im Zusammenhang mit Darmkrebs positiv auf die Gesundheit auswirken, Mandeln gegen Bluthochdruck und hohe Blutfettwerte wirken und grünes Blattgemüse Demenz und Diabetes entgegenwirken.

„Und das funktioniert?“, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Zu Recht. Denn Zweifel sind durchaus angebracht. Zuerst einmal vorab: Heilversprechen sind im Zusammenhang mit Lebensmitteln gar nicht erlaubt. Bestimmte Inhaltsstoffe können zwar theoretisch positiven Einfluss auf die Gesundheit haben. Vitamin C kann das Immunsystem stärken. Das bedeutet aber noch längst nicht, dass regelmäßiger Kiwi-Verzehr Infektionen zuverlässig verhindert. Gesundheit hängt nämlich immer von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel von persönlicher Veranlagung und vom Lebenswandel.

Sport und Bewegung im Alltag spielen dabei auch eine große Rolle. Ernährung sollte ausgewogen sein. Das gerät mit dem aktuellen Hype um Superfoods schnell aus dem Fokus. Sofern nicht aufgrund von Allergien, Unverträglichkeiten und Krankheiten bestimmte Speisepläne eingehalten werden müssen, gilt: Mit einer abwechslungsreichen Auswahl an Gerichten, in denen viel frisches Obst, Gemüse und Vollwertprodukte verarbeitet werden, versorgen Sie Ihren Körper mit allen wichtigen Nährstoffen! Obst und Gemüse enthalten immer eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Erst durch einen guten Mix und viel Frische werden Lebensmittel zu echten Superfoods.

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