Oliviersalat

Genießen wie der Zar in Russland
Diese Spezialität wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Russland berühmt. Sie geht zurück auf den Franzosen Lucien Olivier, der in Moskau ein Restaurant betrieb. In seinem legendären „Salade Olivier“, den sogar der Zar geschätzt haben soll, wurden ursprüngliche viele exquisite Zutaten verarbeitet, zum Beispiel schwarzer Kaviar, Krebsfleisch, gekochte Kalbszunge  und Haselhuhn. In Sowjetzeiten wurde das Rezept vereinfacht, gehört aber bis heute zu den festlichen Spezialitäten der russischen Küche. Eine wunderbare Variation für alle, die zum Heiligen  Abend oder zu Silvester gerne einen ganz besonderen Kartoffelsalat vorbereiten!

Zutaten

  • 300 g Rindfleisch
  • 350 g Kartoffeln
  • 150 g Möhren
  • 150 g Zwiebeln
  • 100 g eingelegte Gurken
  • 400 g Erbsen aus der Dose
  • 3 Eier
  • 150 ml Mayonnaise
  • Salz, Pfeffer

 

Zubereitung
Das Fleisch ca. 35 min kochen, dann abkühlen lassen. Kartoffeln und Möhren ungeschält ca. 20 Minuten lang kochen, dann abkühlen lassen. Eier hart kochen, dann abkühlen lassen. Kartoffeln,  Möhren und Eier nach dem Abkühlen schälen. Dann alle Zutaten in sehr feine Würfel schneiden: Fleisch, Kartoffeln, Möhren, Eier, Gurken. Zwiebeln fein hacken. Flüssigkeit der Erbsen abtropfen lassen. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben. Mayonnaise hinzufügen. Nach Bedarf salzen und pfeffern. Alles gründlich vermengen. Mehrere Stunden ziehen lassen, am besten über Nacht!

Variationen
Statt Rindfleisch kann auch Huhn oder, wenn es sehr edel sein soll, Krebsfleisch, verwendet werden. Ein Teil der Erbsen kann mit Kapern ersetzt werden.

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