Bärlauch oder auch wilder Knoblauch

Nur kurze Zeit verfügbar!
Bärlauch – Allium ursinum – Wilder Knoblauch oder auch Knoblauch des Waldes genannt. Das Waldkraut ist eines der ersten Frühlingsboten und hat nur eine kurze Saison, von Anfang März bis Mitte Mai. Vielleicht ist es gerade deshalb so beliebt. Die leuchtend grünen, würzigen Blätter verbreiten einen intensiven Knoblauchgeruch und schmecken ähnlich wie der artverwandte Kulturknoblauch. Allerdings mit einem wesentlichen Unterschied wohl bemerkt: Nach dem Genuss bleibt man weitestgehend von dem unangenehm anhaltenden Knoblauchgeruch verschont. Die Bärlauchblätter lassen sich für zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren: Die Blätter mit wenig Wasser befeuchten und in einer aufgepusteten Plastiktüte ins Gemüsefach legen. So überstehen die druckempfindlichen Blätter einige Tage. Am allerbesten schmeckt Bärlauch jedoch frisch! Noch vor zehn Jahren war Bärlauch in der deutschen Küche ein Geheimtipp. Heute ein absolutes Muss in der frischen Frühlingsküche. Egal, ob frisch gehackt als würzige Beigabe im Salat oder auf einem frisch gebackenen Butterbrot. Zubereitet als Pesto, Kräuterbutter, Dip, Soße, Suppe oder eigens konserviert als Würzöl und -essig. Dem kreativen Koch sind keine Grenzen gesetzt, raffinierte Gerichte zu zaubern! Unser Tipp: Bärlauch ist sehr temperaturempfindlich und sollte erst kurz vor Garende als Würze in heiße Speisen gegeben werden.
Herzliche Grüße
Ihre Brigitte Roos-Puscher
ärztlich geprüfte Gesundheitsberaterin GGB

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Zutaten für
BÄRLAUCHPESTO
80 g Bärlauch
1 Bd. Petersilie
100 g Walnusskerne
1 ½ TL Salz
Zitronenpfeffer
1 EL Saft einer Biozitrone
100 ml Olivenöl kaltgepresst

1. Kräuter gut abspülen und trocken schütteln. Grob zerkleinern und mit allen anderen Zutaten im Mixer pürieren. Je nach Konsistenz eventuell etwas Olivenöl nachgeben. Wer mag, kann auch etwas Parmesankäse oder Pecorino dazu-geben. Die Pesto passt außerdem zu Bratkartoffeln, Risotto, Pasta, gegrilltem Gemüse oder einfach nur als Brotaufstrich.

Bärlauchpesto mit Gnocchi

Gnocchi [ˈɲɔkːi],
häufig unter Pasta geführt, das italienische Wort für Nocken und bezeichnet spezielle Teigwaren
aus Kartoffeln mit Mehl oder aber auch mit anderen Zutaten wie Kürbis, Spinat etc.

Zutaten für
GNOCCHI
1000 g mehlig kochende Kartoffeln
300 g Weizenvollkornmehl
Meersalz

2. Kartoffeln zugedeckt in Wasser ca. 20 Minuten kochen. Kartoffeln abgießen, pellen und heiß durch die Kartoffelpresse drücken.

3. Kartoffeln, frischgemahlenes Weizen-vollkornmehl und 2TL Salz zu einer geschmeidigen Masse durchkneten. Mit bemehlten Händen zu Rollen (à ca. 1,5 cm hoch) formen und in ca. 1,5 cm breite Stücke schneiden. Mit einer Gabel leicht eindrücken und ca. 15 Minuten ruhen lassen.

4. Reichlich Salzwasser in einem weiten Topf aufkochen. Gnocchi darin bei reduzierter Hitze 4-6 Minuten gar ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen.

Viel Spaß beim Zubereiten
und guten Appetit!