Kürbis – die größte Beere der Welt

Kaum zu glauben aber wahr!

Der Kürbis – Cucurbita – ist eine Beere. Als eigentlich klassisches Herbstgemüse ist der Kürbis im botanischen Sinne tatsächlich eine Beere und zählt zu den Kürbisgewächsen. Sie ist somit die größte Beere der Welt. Nicht nur als Suppe oder Gemüsebeilage macht der Kürbis eine gute Figur, auch gefüllt, im Salat als Lasagne oder gar als Flammkuchen ein echter „Hit“. Dabei liefert er viele Nährstoffe wie Beta-Karotin, Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium. In den Supermärkten finden Sie heute viele verschiedene Kürbissorten in allen Größen und für jeden Geschmack.

Hier drei beliebte Sorten im Überblick:

Moschuskürbis: wird als feinster Speisekürbis gehandelt. Das dunkelgelb bis leuchtend orangefarbige Fruchtfleisch wird besonders geschätzt wegen seines intensiven Aromas und der nussigen Note. Intensität von Geschmack und Farbe werden bei längerer Lagerung immer intensiver! Favorit ist hier der kernarme Butternusskürbis, formbedingt auch Birnenkürbis genannt. Sommerkürbis: Die Zucchini ist tatsächlich ein Kürbis! Das beliebte Gemüse ist in gelb und grün sowie in verschiedenen Formen erhältlich und kann auch roh und mit Schale gegessen werden. Riesenkürbis: Dieser Winterkürbis wird in der Regel für Herbstschnitzereien z.B. zu Halloween verwendet. Seine Kerne können von den Fruchtfäden befreit und im Ofen geröstet werden. Sie schmecken lecker als Snack oder im Salat. Wenn auch recht klein, gehört der Hokkaido dennoch zu den Riesenkürbissen. Mit seiner intensiv orangefarbenen, essbaren Schale und seinem festen faserarmen Fruchtfleisch erinnert der Hokkaido im Geschmack an Esskastanien.

Kürbis-Flammkuchen

Zutaten für ca. 6 Stck.

  • 375 g Vollkornweizenmehl, frisch gemahlen
  • 1 Würfel Hefe
  • 1/1 TL Meersalz
  • 200 ml Buttermilch (oder 100 g Saure Sahne mit 100 g Wasser)
  • 3 EL Olivenöl, kaltgepresst
  • 1 Butternusskürbis (oder 1 Zucchini)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel
  • 50 g Walnüsse
  • 100 g Ziegenkäse
  • 100 g Schmand (oder anstatt Ziegenkäse 350 g Schmand mit 4 EL Hefeflocken)
  • Rosmarin
  • Pfeffer a. d. Mühle
  • Honig, kaltgeschleudert
  • Streumehl

Zubereitung:
Vollkornweizen fein mahlen, Hefe in der Buttermilch (Saure Sahne/Wasser) auflösen. Dann mit Mehl, Salz Olivenöl einen glatten Teig kneten und diesen für 2 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen. Den Kürbis waschen und dünn schälen. Mit einem scharfen Messer sehr dünne Scheiben abschneiden und halbieren. Zwiebel und Apfel in dünne Streifen hobeln. Walnüsse zerkleinern. Ziegenkäse mit Schmand (altern. Schmand mit Hefeflocken) vermengen. Arbeitsplatte mit Mehl bestreuen. Den Teig in sechs Stücke teilen und sehr dünn ausrollen. Die Teigstücke auf je einen Bogen Backpapier legen, mit Schmand bestreichen und mit den klein geschnittenen Zutaten belegen. Mit frischem Rosmarin, Pfeffer und Meersalz würzen. Zum Schluss 4 TL Honig über den Flammkuchen träufeln und ihn samt Backpapier auf das heiße Backblech legen. Backzeit: Backblech bei 250 Grad im Ofen erhitzen. 5 – 7 Minuten backen

Viel Spaß beim Zubereiten und guten Appetit!